{"id":32997,"date":"2025-07-28T17:14:38","date_gmt":"2025-07-28T15:14:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.museum-re.de\/?p=32997"},"modified":"2025-08-01T10:17:46","modified_gmt":"2025-08-01T08:17:46","slug":"zwischen-kunst-und-geschichte-frankenthaler-in-italien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.museum-re.de\/de\/museum\/aktuelles\/zwischen-kunst-und-geschichte-frankenthaler-in-italien\/","title":{"rendered":"Zwischen Kunst und Geschichte: Frankenthaler in Italien"},"content":{"rendered":"<div class=\"ce ce-onecol      \">\n\t<div class=\"container\">\n\t\t<div class=\"row\">\n\t\t\t<div class=\"col\">\n\t\t\t\t<p>Helen Frankenthaler reiste 1973 zweimal nach Italien, im April nach Rom und im Juli nach Ischia. Auch wenn sie Ischia als Urlaubsziel aufsuchte, waren die siebziger Jahre nicht unbedingt ein \u201aVacanza Romana\u2018, weder f\u00fcr die K\u00fcnstlerin noch f\u00fcr Italien. Nach dem Zweiten Weltkrieg erholte sich Italien in der goldenen \u00c4ra der 1960er Jahre gl\u00e4nzend und etablierte sich wieder auf der internationalen Kulturlandkarte (man denke an Filmemacher wie Fellini, Pasolini oder K\u00fcnstler wie Fontana, oder Pistoletto). Dagegen war das folgende Jahrzehnt von politischen und wirtschaftlichen Unruhen gepr\u00e4gt\u00a0<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a>. Es war auch eine Zeit des Wandels f\u00fcr die K\u00fcnstlerin, die sich 1971 von Robert Motherwell hatte scheiden lassen \u2013 das so genannte \u201egoldene Paar\u201c der pulsierenden New Yorker Kunstszene war nicht mehr.<\/p>\n<figure id=\"attachment_33028\" aria-describedby=\"caption-attachment-33028\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-33028 size-medium\" src=\"https:\/\/www.museum-re.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Palestrina_1979_1_Von-Smiley.toerist-Eigenes-Werk-CC-BY-SA-3.0-httpscommons.wikimedia.orgwindex.phpcurid18209853-800x450.png\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"450\" srcset=\"https:\/\/www.museum-re.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Palestrina_1979_1_Von-Smiley.toerist-Eigenes-Werk-CC-BY-SA-3.0-httpscommons.wikimedia.orgwindex.phpcurid18209853-800x450.png 800w, https:\/\/www.museum-re.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Palestrina_1979_1_Von-Smiley.toerist-Eigenes-Werk-CC-BY-SA-3.0-httpscommons.wikimedia.orgwindex.phpcurid18209853-1024x576.png 1024w, https:\/\/www.museum-re.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Palestrina_1979_1_Von-Smiley.toerist-Eigenes-Werk-CC-BY-SA-3.0-httpscommons.wikimedia.orgwindex.phpcurid18209853-768x432.png 768w, https:\/\/www.museum-re.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Palestrina_1979_1_Von-Smiley.toerist-Eigenes-Werk-CC-BY-SA-3.0-httpscommons.wikimedia.orgwindex.phpcurid18209853-1536x864.png 1536w, https:\/\/www.museum-re.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Palestrina_1979_1_Von-Smiley.toerist-Eigenes-Werk-CC-BY-SA-3.0-httpscommons.wikimedia.orgwindex.phpcurid18209853.png 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-33028\" class=\"wp-caption-text\">Ansicht von Palestrina, 1979. Foto: smiley.tourist @ Wikimedia<\/figcaption><\/figure>\n<p>Frankenthaler vertiefte sich mit neuer Energie in ihre Arbeit; das Reisen war dabei eine Quelle der Inspiration und k\u00fcnstlerischen Entwicklung f\u00fcr sie. Anlass f\u00fcr ihre Aufenthalte in der italienischen Hauptstadt im Jahr 1973 war die Umsetzung einer Werkeserie auf Papier mit 2RC Editrice, einer Druckerei in Rom. Helen Frankenthalers Station in Italien war jedoch nicht nur f\u00fcr die Druckgrafik, sondern auch f\u00fcr ihre Malerei fruchtbar. Im selben Jahr entstand ein beliebtes Gem\u00e4lde Frankenthalers in der Sammlung Reinhard Ernst: Das r\u00e4tselhafte <em>Palestrina<\/em>.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\"><\/a><\/p>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"ce ce-twocol      \">\n\t<div class=\"container\">\n\t\t<div class=\"row\">\n\t\t\t<div class=\"col col-custom-1\">\n\t\t\t\t<figure id=\"attachment_33020\" aria-describedby=\"caption-attachment-33020\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-33020\" src=\"https:\/\/www.museum-re.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/17_HF_Palestrina_EX2_freigestellt-800x759.png\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"759\" srcset=\"https:\/\/www.museum-re.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/17_HF_Palestrina_EX2_freigestellt-800x759.png 800w, https:\/\/www.museum-re.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/17_HF_Palestrina_EX2_freigestellt-1024x972.png 1024w, https:\/\/www.museum-re.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/17_HF_Palestrina_EX2_freigestellt-768x729.png 768w, https:\/\/www.museum-re.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/17_HF_Palestrina_EX2_freigestellt-1536x1457.png 1536w, https:\/\/www.museum-re.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/17_HF_Palestrina_EX2_freigestellt.png 1800w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-33020\" class=\"wp-caption-text\">Helen Frankenthaler, Palestrina, 1973, Acryl auf Leinwand, 172,6 x 183 cm \u00a9 Helen Frankenthaler Foundation, Inc.\/VG Bild-Kunst, Bonn 2025<\/figcaption><\/figure>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<div class=\"col col-custom-2\">\n\t\t\t\t<p>Ein recht gro\u00dfer Bereich der Leinwand erscheint auf den ersten Blick leer, nur vertikale Farbstreifen begrenzen den Bildraum. Doch bei n\u00e4herer Betrachtung zeigt sich ein elegant ausbalancierter Hintergrund, der aus d\u00fcnnen Schichten r\u00f6tlich-beiger Farbe besteht und dem Bild eine \u00fcberraschende Tiefe verleiht. Ein lilafarbener Balken scheint \u00fcber der Leinwand zu schweben und leicht aus der Mitte hinauszulaufen, als ob die burgunderroten und gr\u00fcnen Fl\u00e4chen auf der linken Seite versuchen w\u00fcrden, ihn aus seiner Position zu locken. Ein kontrastierender dunkelbrauner Rand auf der rechten Seite der Leinwand sorgt f\u00fcr ein Gleichgewicht und erdet eine ansonsten eher \u00e4therische Komposition, in der alle Elemente von einer unsichtbaren Kraft an ihrem Platz gehalten zu werden scheinen.<\/p>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"ce ce-twocol      \">\n\t<div class=\"container\">\n\t\t<div class=\"row\">\n\t\t\t<div class=\"col col-custom-1\">\n\t\t\t\t<p>In Anspielung auf die Mehrdeutigkeit der Abstraktion k\u00f6nnte sich der Titel des Gem\u00e4ldes auf den Renaissance-Komponisten Giovanni Pierluigi da Palestrina (1525-1594) beziehen, einen Meister der Kontrapunktkomposition und der Kirchenmusik, oder auf seine Geburtsstadt Palestrina. Die historisch als Praeneste bekannte Stadt liegt in der N\u00e4he von Rom und beherbergte im 2. Jahrhundert v. Chr. eine der gr\u00f6\u00dften Tempelanlagen der Antike. <a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref1\">[3]<\/a> Es ist zwar verlockend, Frankenthalers Farbpalette mit den trockenen Ebenen, die sich im Sommer von Palestrina in Richtung Rom erstrecken, oder den feuerroten Ziegeln auf den D\u00e4chern der Stadt in Verbindung zu bringen, aber es ist nicht bekannt, ob sie diesen Ort w\u00e4hrend ihrer Aufenthalte in Rom tats\u00e4chlich besucht hat. Die Betrachtung dieses au\u00dfergew\u00f6hnlichen Ortes offenbart jedoch auffallende Parallelen zu Frankenthalers Praxis.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<div class=\"col col-custom-2\">\n\t\t\t\t<figure id=\"attachment_33037\" aria-describedby=\"caption-attachment-33037\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-33037 size-medium\" src=\"https:\/\/www.museum-re.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/sanctuary-of-fortuna-primigenia-ruins-13152_image-by-Zanner.Public-Domain_-800x450.png\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"450\" srcset=\"https:\/\/www.museum-re.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/sanctuary-of-fortuna-primigenia-ruins-13152_image-by-Zanner.Public-Domain_-800x450.png 800w, https:\/\/www.museum-re.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/sanctuary-of-fortuna-primigenia-ruins-13152_image-by-Zanner.Public-Domain_-1024x576.png 1024w, https:\/\/www.museum-re.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/sanctuary-of-fortuna-primigenia-ruins-13152_image-by-Zanner.Public-Domain_-768x432.png 768w, https:\/\/www.museum-re.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/sanctuary-of-fortuna-primigenia-ruins-13152_image-by-Zanner.Public-Domain_-1536x864.png 1536w, https:\/\/www.museum-re.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/sanctuary-of-fortuna-primigenia-ruins-13152_image-by-Zanner.Public-Domain_.png 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-33037\" class=\"wp-caption-text\">Ansicht vom Tempel der Fortuna Primigaenia, Palestrina. Foto:\u00a0 Zenner @ Public Domain<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"ce ce-onecol      \">\n\t<div class=\"container\">\n\t\t<div class=\"row\">\n\t\t\t<div class=\"col\">\n\t\t\t\t<p>Die Geschichte des Tempels, der den G\u00f6ttinnen Fortuna Primigaenia und Isis gewidmet ist, veranschaulicht, wie fremde Kulte und Glaubensvorstellungen das R\u00f6mische Reich durchdrangen und sein soziales Gef\u00fcge ver\u00e4nderten \u2013 ein Ph\u00e4nomen, das in vielerlei Hinsicht die Formbarkeit unserer eigenen Kultur durch die Globalisierung vorwegnimmt. Wie kommt die \u00e4gyptische G\u00f6ttin der Fruchtbarkeit und der Sch\u00f6pfung in einen Tempel im Herzen Italiens? Hatten die R\u00f6mer nicht selbst ein ausreichend gro\u00dfes Pantheon, zu dem sie f\u00fcr ihre Nachkommen und fruchtbaren Ernten beten konnten?<\/p>\n<p>Als Alexander 332 v. Chr. \u00c4gypten eroberte, wurden einige der \u00e4gyptischen Kulte in die hellenische Kultur eingef\u00fchrt, um die Unterschiede zu \u00fcberwinden und eine gemeinsame Glaubensgrundlage zwischen den kolonisierten Regionen und ihren Kolonisatoren zu schaffen. Isis hatte ihr Gegenst\u00fcck in der griechischen G\u00f6ttin Aphrodite, jedoch mehr Macht und Gaben als Letztere und schien eine Schl\u00fcsselfigur f\u00fcr die \u00e4gyptischen Frauen zu sein. Einen \u00e4hnlichen Ansatz der religi\u00f6sen Toleranz innerhalb bestimmter Grenzen verfolgte das r\u00f6mische Imperium. Zun\u00e4chst z\u00f6gerte es, fremde Traditionen zu \u00fcbernehmen, die von griechischen und \u00e4gyptischen Einwanderern mitgebracht worden waren. Erst Kaiser Caligula (37\u201348 n. Chr.) erlaubte offiziell den bis dahin weit verbreiteten, wenn auch etwas illegalen Isis-Kult. Es wurden daher eine Reihe von Tempel in Italien erbaut, von denen Palestrina einer der wichtigsten war. <a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[4]<\/a> Nat\u00fcrlich konnte Isis keinen Tempel ganz f\u00fcr sich allein haben, und so wurde ihr in Palestrina ein Platz neben der r\u00f6mischen G\u00f6ttin Fortuna Primigaenia (die Erstgeborene) zugestanden, was bedeutet, dass dieses gro\u00dfe Heiligtum ganz der Mutterschaft gewidmet war.<\/p>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"ce ce-img-slider      \">\n\t<div class=\"container\">\n\t\t<div class=\"row\">\n\t\t\t<div class=\"col\">\n\t\t\t\t<div class=\"img-slider\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"swiper\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"swiper-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"swiper-wrapper\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"swiper-slide\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<figure>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"1080\" src=\"https:\/\/www.museum-re.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/sanctuary-of-fortuna-primigenia-ruins-13152_image-by-Zanner.Public-Domain.png\" class=\"attachment-full size-full\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.museum-re.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/sanctuary-of-fortuna-primigenia-ruins-13152_image-by-Zanner.Public-Domain.png 1920w, https:\/\/www.museum-re.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/sanctuary-of-fortuna-primigenia-ruins-13152_image-by-Zanner.Public-Domain-800x450.png 800w, https:\/\/www.museum-re.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/sanctuary-of-fortuna-primigenia-ruins-13152_image-by-Zanner.Public-Domain-1024x576.png 1024w, https:\/\/www.museum-re.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/sanctuary-of-fortuna-primigenia-ruins-13152_image-by-Zanner.Public-Domain-768x432.png 768w, https:\/\/www.museum-re.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/sanctuary-of-fortuna-primigenia-ruins-13152_image-by-Zanner.Public-Domain-1536x864.png 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<figcaption>Modell des Tempels der Fortuna Primigaenia im Arch\u00e4eologischen Museum von Palestrina. Foto: Sergio D&#039;Aflitto. \u00a9 Public Domain<\/figcaption>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/figure>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"swiper-slide\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<figure>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"1080\" src=\"https:\/\/www.museum-re.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/tempio-della-dea-fortuna-1.png\" class=\"attachment-full size-full\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.museum-re.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/tempio-della-dea-fortuna-1.png 1920w, https:\/\/www.museum-re.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/tempio-della-dea-fortuna-1-800x450.png 800w, https:\/\/www.museum-re.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/tempio-della-dea-fortuna-1-1024x576.png 1024w, https:\/\/www.museum-re.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/tempio-della-dea-fortuna-1-768x432.png 768w, https:\/\/www.museum-re.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/tempio-della-dea-fortuna-1-1536x864.png 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<figcaption>Ansicht des Tempels. @ Museo Archeologico Nazionale di Palestrina<\/figcaption>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/figure>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"swiper-pagination\"><\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<div class=\"swiper-button-next\"><\/div>\n\t\t\t\t\t<div class=\"swiper-button-prev\"><\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"ce ce-onecol      \">\n\t<div class=\"container\">\n\t\t<div class=\"row\">\n\t\t\t<div class=\"col\">\n\t\t\t\t<p>Anders als in <a href=\"https:\/\/www.museum-re.de\/de\/kunst\/sammlung-reinhard-ernst\/objekte\/cave-memory\/\"><em>Cave Memory<\/em><\/a>, schl\u00fcsselt in Helen Frankenthalers <em>Palestrina<\/em> kein\u00a0visueller Hinweis den Ort oder die arch\u00e4ologischen St\u00e4tte auf. Ihre Technik des Soak-and-Stains bietet uns gleichwohl ein Sinnbild daf\u00fcr, dass die Antike Gesellschaft durch den kulturellen Austausch und das Verbinden verschiedener Kulturen profitiert und sich erfolgreich entwickelt hat. Die Art und Weise, wie bei Frankenthaler Leinwand und Farbe eins werden und eine neue Realit\u00e4t schaffen, erinnert daran, wie Gemeinschaften \u00e4u\u00dfere Einfl\u00fcsse aufnehmen k\u00f6nnen, um ihr eigenes soziales Gef\u00fcge zu bereichern &#8211; im alten Rom und heute.<\/p>\n<p>Wir empfehlen, bei einer Reise nach Rom tats\u00e4chlich einen kleinen Abstecher nach Palestrina einzuplanen. Abseits der ausgetretenen Touristenpfade sind die atemberaubende Aussicht vom Tempel und das Nilmosaik im <a href=\"http:\/\/musei.beniculturali.it\/en\/museums?mid=376&amp;nome=museo-archeologico-nazionale-di-palestrina-e-santuario-della-fortuna-primigenia\">Palazzo Barberini<\/a> (jetzt Palestrinas Arch\u00e4ologisches Museum) sicherlich eine Reise wert. Es gibt sogar eine sp\u00e4te Piet\u00e0 von Michelangelo in der Kathedrale zu sehen, die daf\u00fcr entsch\u00e4digt, sollte man die Sixtinische Kapelle verpasst haben.<\/p>\n<p>Erfahren Sie mehr \u00fcber Helen Frankenthaler in Altamira in unserem <a href=\"https:\/\/helenfrankenthaler.podigee.io\/\">Frankenthaler-Podcast<\/a>! Die letzte Station unserer Reise auf den Spuren Frankenthalers f\u00fchrt uns im September in die USA: Abonnieren Sie <a href=\"https:\/\/www.museum-re.de\/de\/newsletter\/\">hier<\/a> unseren Newsletter oder folgen Sie uns auf den sozialen Medien, um auf dem Laufenden zu bleiben!<\/p>\n<p>Englischer Text: Ines Gutierrez, Museum Reinhard Ernst<\/p>\n<p>\u00dcbersetzung ins Deutsche: Kathrin Gr\u00fcn, Museum Reinhard Ernst<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wir danken f\u00fcr die Unterst\u00fctzung bei der Recherche und die Bereitstellung von Bildern:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.frankenthalerfoundation.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Helen Frankenthaler Foundation<\/a><\/li>\n<\/ul>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"ce ce-onecol      \">\n\t<div class=\"container\">\n\t\t<div class=\"row\">\n\t\t\t<div class=\"col\">\n\t\t\t\t<p>Fu\u00dfnoten:<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Renato Caputo, \u2018Gli anni Settanta e Ottanta in Italia\u2019, in: <a href=\"https:\/\/www.lacittafutura.it\/unigramsci\/gli-anni-settanta-e-ottanta-in-italia\">https:\/\/www.lacittafutura.it\/unigramsci\/gli-anni-settanta-e-ottanta-in-italia<\/a> , ver\u00f6ffentlicht 01.07.2022, Seitenaufruf: 11.07.25.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Harrison, Pegram, <em>Frankenthaler: A Catalogue Raisonn\u00e9. Prints 1961\u20131994<\/em>, Harry N. Abrams Inc. Publishers, New York, 1996, siehe Eintr\u00e4ge 42\u201344.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn1\">[3]<\/a> J. Champeaux, &#8218;Le culte de la Fortuna \u00e0 Palestrina&#8216;, BStorArt 29, 1986, S. 26\u201330.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[4]<\/a> Valentino Gasparini, The introduction of the worship of Isis in Rome\u2019, in: <a href=\"https:\/\/www.archaeologie-online.de\/tagungsberichte\/athens-and-rome-introducing-new-gods\/the-introduction-of-the-worship-of-isis-in-rome\/\">https:\/\/www.archaeologie-online.de\/tagungsberichte\/athens-and-rome-introducing-new-gods\/the-introduction-of-the-worship-of-isis-in-rome\/<\/a> , ver\u00f6ffentlicht 14.1.2008, Seitenaufruf: 09.07.25.<\/p>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Sommer in Rom kann dr\u00fcckend sein: abends scheint es kaum eine Abk\u00fchlung von der schw\u00fclen Hitze zu geben. Die R\u00f6mer:innen kehren klugerweise der Metropole den R\u00fccken zu und wenden sich ans Meer \u2013 die Ewige Stadt wird jenen unerschrockenen Reisenden \u00fcberlassen, die ihre antiken Sch\u00e4tze ungeachtet der Temperatur erkunden wollen, w\u00e4hrend streunende Katzen sie gelangweilt von ihren strategischen Pl\u00e4tzen im Schatten aus beobachten. Es ist sogar zu hei\u00df, um Sightseeer um Pizzakr\u00fcmel anzubetteln.<\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":33033,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"content-type":"","_relevanssi_hide_post":"","_relevanssi_hide_content":"","_relevanssi_pin_for_all":"","_relevanssi_pin_keywords":"","_relevanssi_unpin_keywords":"","_relevanssi_related_keywords":"","_relevanssi_related_include_ids":"","_relevanssi_related_exclude_ids":"","_relevanssi_related_no_append":"","_relevanssi_related_not_related":"","_relevanssi_related_posts":"12952,6433,6379,13498,256,10002","_relevanssi_noindex_reason":"","footnotes":""},"categories":[23],"tags":[],"class_list":["post-32997","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-kunst"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.museum-re.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/32997","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.museum-re.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.museum-re.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.museum-re.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.museum-re.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=32997"}],"version-history":[{"count":13,"href":"https:\/\/www.museum-re.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/32997\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":33110,"href":"https:\/\/www.museum-re.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/32997\/revisions\/33110"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.museum-re.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/33033"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.museum-re.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=32997"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.museum-re.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=32997"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.museum-re.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=32997"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}