{"id":43828,"date":"2026-04-24T10:09:21","date_gmt":"2026-04-24T08:09:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.museum-re.de\/?p=43828"},"modified":"2026-04-30T08:59:04","modified_gmt":"2026-04-30T06:59:04","slug":"kuenstler-talk-michael-anthony-mueller-im-gespraech-mit-kuratorin-lea-schaefer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.museum-re.de\/de\/museum\/aktuelles\/kuenstler-talk-michael-anthony-mueller-im-gespraech-mit-kuratorin-lea-schaefer\/","title":{"rendered":"K\u00fcnstler-Talk: Michael Anthony M\u00fcller im Gespr\u00e4ch mit Kuratorin Lea Sch\u00e4fer"},"content":{"rendered":"<div class=\"ce ce-onecol      \">\n\t<div class=\"container\">\n\t\t<div class=\"row\">\n\t\t\t<div class=\"col\">\n\t\t\t\t<p>Das wandf\u00fcllende, f\u00fcnfteilige Gem\u00e4lde ist als Auseinandersetzung mit dem traditionellen Genre des Schlachtengem\u00e4ldes angelegt. Ein zentraler Aspekt, der Michael Anthony M\u00fcllers malerisches Werk durchzieht, ist die Frage nach der Darstellbarkeit von Inhalten in der Abstraktion und damit das Ausloten der Grenzen der Malerei. Michael Anthony M\u00fcller schafft hier mit den reduzierten Mitteln, die Erz\u00e4hlung und abstrakter Malerei gemein sind, einen malerischen Kosmos, der zwischen Zug\u00e4nglichkeit und Hermetik changiert und dem G\u00f6tterkampf ein Bild gibt.<\/p>\n<p>Dabei dienen ihm oftmals Motive und Themen der griechischen Mythologie als Ausgangspunkt. So etwa in seinem monumentalen, 5,8 auf 86 Meter messenden Gem\u00e4lde <em>Der geschenkte Tag<\/em> (2021\u20132022\/2025), das in 24 Segmenten den Tagesablauf der sogenannten Dioskuren, der Zwillinge Kastor und Polydeukes, darstellt, die nach dem Tod des einen und der Opferung der Unsterblichkeit des anderen in alle Ewigkeit tageweise zwischen dem Olymp\u00a0 und der Totenwelt des Hades wandern \u2013 t\u00e4glich aufs Neue geboren werden und sterben.<\/p>\n<p>Auch die f\u00fcnfteilige Malerei <em>Titanomachie <\/em>(2024\u20132026) greift eine mythische Erz\u00e4hlung auf: Die des \u00fcberlieferten G\u00f6tterkampfs, der vor der Schaffung der Menschheit spielt, die den Machenschaften der olympischen G\u00f6tter ausgeliefert ist. In einer Zeit vor jeder Ordnung der Welt in menschlichen Dimensionen und Wahrnehmungen.<\/p>\n<p>Michael Anthony M\u00fcller: \u201eAbstraktion ist eine Bewegung nach innen, dorthin, wo die Dinge beginnen, sich selbst zu verlieren, wo Form nicht verschwindet, sondern sich so weit verdichtet, dass sie nicht mehr als Gegenstand erscheint, sondern als Druck, als Verh\u00e4ltnis, als ein Kr\u00e4ftefeld, das den K\u00f6rper nicht darstellt, sondern ihn durchl\u00e4uft. Ich abstrahiere nicht, um zu entfernen, sondern um freizulegen, was im Sichtbaren bereits arbeitet, ohne sich zu zeigen, jene unruhige Struktur, die unter der Haut liegt, nicht verborgen, sondern unlesbar, weil wir zu sehr an das glauben, was sich abbilden l\u00e4sst.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a class=\"cta-primary-solid\" href=\"https:\/\/shop.museum-re.de\/de\/tickets\/kuenstlergespraech-michael-mueller\">Jetzt Ticket buchen<\/a><\/p>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Berliner K\u00fcnstler Michael Anthony M\u00fcller hat f\u00fcr das Museum Reinhard Ernst die wandf\u00fcllende Auftragsarbeit \u201eTitanomachie\u201c fertiggestellt, \u00fcber die er anl\u00e4sslich einer Werkpr\u00e4sentation am Sonntag, 17. Mai 2026 um 15 Uhr, mit Kuratorin Lea Sch\u00e4fer sprechen wird. Zu Gast: die Kunsth\u00e4ndler-Legende Rudolf Zwirner\u00a0<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":43701,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"content-type":"","_relevanssi_hide_post":"","_relevanssi_hide_content":"","_relevanssi_pin_for_all":"","_relevanssi_pin_keywords":"","_relevanssi_unpin_keywords":"","_relevanssi_related_keywords":"","_relevanssi_related_include_ids":"","_relevanssi_related_exclude_ids":"","_relevanssi_related_no_append":"","_relevanssi_related_not_related":"","_relevanssi_related_posts":"256,9971,37276,26464,6465,10062","_relevanssi_noindex_reason":"","footnotes":""},"categories":[1,23,791],"tags":[],"class_list":["post-43828","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemeines","category-kunst","category-veranstaltungen"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.museum-re.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/43828","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.museum-re.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.museum-re.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.museum-re.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.museum-re.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=43828"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.museum-re.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/43828\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":44074,"href":"https:\/\/www.museum-re.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/43828\/revisions\/44074"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.museum-re.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/43701"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.museum-re.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=43828"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.museum-re.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=43828"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.museum-re.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=43828"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}