{"id":6458,"date":"2023-02-13T15:07:00","date_gmt":"2023-02-13T14:07:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.museum-re.de\/?p=6458"},"modified":"2023-12-22T15:10:28","modified_gmt":"2023-12-22T14:10:28","slug":"das-goldene-paar-in-der-sammlung-reinhard-ernst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.museum-re.de\/de\/museum\/aktuelles\/das-goldene-paar-in-der-sammlung-reinhard-ernst\/","title":{"rendered":"\u201eDas goldene Paar\u201d in der Sammlung Reinhard Ernst"},"content":{"rendered":"<div class=\"ce ce-onecol    layout-8-centered  \">\n\t<div class=\"container\">\n\t\t<div class=\"row\">\n\t\t\t<div class=\"col\">\n\t\t\t\t<p><strong>The \u201eperfect match\u201c?<\/strong><br \/>\nHelen Frankenthaler und Robert Motherwell z\u00e4hlen zu einer der bekanntesten k\u00fcnstlerischen Paarkonstellationen. Nicht selten st\u00f6\u00dft man auf ihre gemeinsame Geschichte und ihren Spitznamen \u201eDas goldene Paar\u201c, den ihnen die Kunstszene verlieh. Doch was zeichnete ihre Beziehung k\u00fcnstlerisch aus? Auf den ersten Blick erscheinen sie ohne Zweifel als \u201ethe perfect match\u201c. Beide waren ber\u00fchmte Kunstschaffende und stammten aus wohlhabenden Familien. Sie genossen das \u201esch\u00f6ne Leben\u201c und waren f\u00fcr ihre extravaganten Partys bekannt, die sie f\u00fcr all ihre Freund:innen veranstalteten.<\/p>\n<p><strong>Wer waren eigentlich Helen Frankenthaler und Robert Motherwell?<br \/>\n<\/strong>Die 1928 in New York geborene Helen Frankenthaler ist nicht allein bekannt geworden durch ihre gro\u00dfformatigen Werke, die dem Abstrakten Expressionismus und dem Colour-Field-Painting (Farbfeldmalerei) zuzuordnen sind. Insbesondere die von ihr erfundene\u00a0<a href=\"https:\/\/www.museum-reinhard-ernst.de\/de\/sammlung\/for-hiroshige\/\">Soak-Stain-Technik<\/a>\u00a0brachte der K\u00fcnstlerin hohes Ansehen.<\/p>\n<p>Der 13 Jahre \u00e4ltere Robert Motherwell, geboren 1915 in Aberdeen (Washington), z\u00e4hlt zu den Gr\u00fcndern des Abstrakten Expressionismus. Pr\u00e4gend f\u00fcr seinen Malstil sind unter anderem wiederkehrende schwarze Fl\u00e4chen und ein Malgrund aus meist gedeckten Farben. Schauen Sie sich hierzu doch einmal sein Werk aus dem Jahr 1958 an (s. o.). Die Formen der schwarzen Figuren geben einen Hinweis auf die Beziehung zu Helen Frankenthaler. Was kommt Ihnen dazu in den Sinn?<\/p>\n<p><strong>Zeiten des Gl\u00fccks<\/strong><br \/>\nDie Liebesbeziehung der beiden begann im Jahr 1958. \u00dcber die erste Begegnung von Frankenthaler und Motherwell existieren nicht viele Informationen. Es wird vermutet, dass sie sich bei einem der zahlreichen Treffen in K\u00fcnstkreisen kennen und lieben gelernt haben. Noch im selben Jahr heirateten sie am 6. April.<\/p>\n<p>An dieser Stelle m\u00f6chten wir erneut auf Motherwells Werk von 1958 verweisen: Es tr\u00e4gt den Titel \u201eThe Wedding\u201c \u2013 die Hochzeit. Zwei schwarze Elemente, die ungef\u00e4hr auf halber H\u00f6he miteinander verbunden sind. Symbolisieren sie etwa das K\u00fcnstlerehepaar? Tats\u00e4chlich reflektiert Motherwell in \u201eThe Wedding\u201c seine Hochzeit mit Helen Frankenthaler! Aber l\u00e4sst die Kenntnis dieses biografischen Umstandes uns das abstrakte Gem\u00e4lde nun anders wahrnehmen? Was meinen Sie?<\/p>\n<p>Die beiden liebten New York. Denn hier flossen seit den 50er-Jahren die avantgardistischen Energien. Neben ihrem Leben in der neuen Kunstmetropole genoss das Paar zahlreiche gemeinsame Reisen. Zu nennen w\u00e4re da ihr Sommerdomizil in Provincetown und zahlreiche Ausfl\u00fcge nach Europa. Viele gesammelte Eindr\u00fccke sowie die enge k\u00fcnstlerische Zusammenarbeit pr\u00e4gten gegenseitig ihre Malstile.<\/p>\n<p><strong>Ein Happy End im mre<\/strong><br \/>\n1971 lie\u00dfen sich Frankenthaler und Motherwell nach 13 Jahren Ehe scheiden. Auch wenn ihre Liebesbeziehung endlich war: In der Sammlung Reinhard Ernst bleiben beide auf ewig vereint. Bald schon haben Sie die M\u00f6glichkeit, die k\u00fcnstlerischen Arbeiten auch aus n\u00e4chster N\u00e4he im mre zu betrachten \u2013 gerne auch zusammen mit Ihrem Valentine\u2019s Date!<\/p>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das mre ist verliebt, denn es ist Valentinstag! Der 14. Februar hat auch hierzulande mittlerweile stark an Popularit\u00e4t gewonnen. Paare und Menschen feiern das Fest der Liebe \u2013 Sie auch? Wir zelebrieren den Valentinstag mit unseren K\u00fcnstler(ehe)paaren aus der Sammlung Reinhard Ernst. Dort ist eine Vielzahl von ihnen vertreten. Heute m\u00f6chten wir Ihnen eines dieser Paare vorstellen.<\/p>\n<p>Bild: \u00a9 Dedalus Foundation, Inc. \/ VG Bild-Kunst, Bonn 2019<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":6461,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"content-type":"","_relevanssi_hide_post":"","_relevanssi_hide_content":"","_relevanssi_pin_for_all":"","_relevanssi_pin_keywords":"","_relevanssi_unpin_keywords":"","_relevanssi_related_keywords":"","_relevanssi_related_include_ids":"","_relevanssi_related_exclude_ids":"","_relevanssi_related_no_append":"","_relevanssi_related_not_related":"","_relevanssi_related_posts":"6451,1243,6297,265,272,6419","_relevanssi_noindex_reason":"","footnotes":""},"categories":[23],"tags":[],"class_list":["post-6458","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-kunst"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.museum-re.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6458","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.museum-re.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.museum-re.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.museum-re.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.museum-re.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6458"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.museum-re.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6458\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6464,"href":"https:\/\/www.museum-re.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6458\/revisions\/6464"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.museum-re.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6461"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.museum-re.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6458"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.museum-re.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6458"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.museum-re.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6458"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}