Nicht im Vorbeigehen. Nicht mit dem schnellen Reflex, sofort zu verstehen. Sondern einfach: geschaut.
Der österreichische Maler Wolfgang Hollegha hat aus genau dieser Aufmerksamkeit seine Kunst entwickelt.
Viele seiner Bilder beginnen mit etwas sehr Einfachem: einem Ast, einem Spielzeug, einem kleinen Gegenstand.
Hollegha brachte diese Dinge ins Atelier und betrachtete sie oft über Wochen oder Monate, bevor er überhaupt zu malen begann. Aus diesem langen Blick entstanden später monumentale Leinwände voller Farbe und Bewegung.
In der neuen Folge von Die Leichtigkeit der Kunst führt der Weg zuerst auf den Rechberg in der Steiermark, wo Hollegha seit den 1960er-Jahren lebte und arbeitete.
Und weiter ins Museum Reinhard Ernst in Wiesbaden, wo seine Arbeiten nun erstmals in Deutschland in großem Umfang zu sehen sind.
Ein Gespräch mit seinem Sohn Daniel Hollegha, Lea Schäfer, Kuratorin der Ausstellung und Dr. Oliver Kornhoff, Direktor des Hauses über Wahrnehmung, Malerei – und darüber, warum langsames Schauen heute fast radikal wirkt.
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