Das Museum Reinhard Ernst beteiligt sich zum 2. Mal mit einem umfangreichen Programm am Tag der Architektur (27.-28.7.26). Die Highlights: Am Sonntag, 28. Juni 2026, ist Daniel Hollegha, der Sohn des Malers Wolfgang Hollegha, im mre zu Gast. Der Architekt aus Madrid führt durch die Ausstellung Wolfgang Hollegha. Denk nicht schau und gibt in einem anschließenden Gespräch mit Kuratorin Lea Schäfer u.a. Einblicke in die Entstehung der spektakulären Atelierbauten seines Vaters. Diverse Führungen mit dem Schwerpunkt Architektur des mre runden das Programm an diesem Tag ab.
14 Uhr: Architekturführung mre Blickwinkel
Am Samstag um 14 Uhr findet die Architekturführung mre Blickwinkel statt. Bei dieser Führung wird der „Zuckerwürfel“ einmal genauer unter die Lupe genommen: Besucher:innen werden anhand baulicher Details auf Konzepte und Gestaltungselemente der Architektur von Fumihiko Maki aufmerksam gemacht und erfahren Spannendes über die Entstehung des mre.
Dauer: 60 Minuten, Preis: 5 €
Tickets können im Shop und online erworben werden.
Von 12 bis 16.30 Uhr werden im Maki-Forum Filme rund um die Museumsentstehung gezeigt. Eintritt frei!
Um 13 und 16 Uhr kostenfreie mre walk-ins: Bei dieser 30-minütigen Führung durch das Foyer erfahren Besucher:innen mehr über die Entstehung des Museums, Besonderheiten der Architektur und die mit der Architektur verbundenen Kunstwerke.
Um 14 Uhr findet die Architekturführung mre Blickwinkel statt.
Dauer: 60 Minuten, Preis: 5 €
Tickets können im Shop und online erworben werden.
15 Uhr − Führung mit Daniel Hollegha
Daniel Hollegha, der Sohn des Malers Wolfgang Hollegha, ist Architekt in Madrid. Am Sonntag, 28. Juni 2026 um 15 Uhr führt er durch die Sonderausstellung Wolfgang Hollegha. Denk nicht, schau!
16.30 Uhr − Daniel Hollegha im Gespräch mit Kuratorin Lea Schäfer
Bei einem Gespräch mit Kuratorin Lea Schäfer öffnet Daniel Hollegha das private Familienalbum: Er wird eine Fülle von zum Teil unveröffentlichten Bildern aus dem Nachlass seines Vaters zeigen. Zunächst wird Daniel Hollegha die künstlerische Entwicklung des Malers bis 1960 erläutern und somit den Weg Wolfgang Holleghas vom jungen, sehr begabten Naturzeichner über seine prägenden Studienjahre an der Akademie der Bildenden Künste in Wien hin in die Abstraktion nachzeichnen. Im zweiten Teil widmet sich Daniel Hollegha dem Ausbau des Wohnhauses des Malers auf dem Rechberg nahe Graz. Hier hatte Wolfgang Hollegha 1960 einen Bauernhof aus dem 17. Jahrhundert erworben. Ebenfalls zeigt Daniel Hollegha, wie der bemerkenswerte, knapp 15 Meter hohe Atelierturm auf dem Rechberg entstand − ein ganz besonderes Bauprojekt mitten im Wald. Im dritten Teil des Gesprächs schließlich berichtet Daniel Hollegha über das Leben seines Vaters in Montes, Nordspanien, wo er sich ab 1984 regelmäßig für mehrere Wochen aufhielt. Auch dort hat er sich einen Arbeitsort nach seinen Vorstellungen geschaffen.
Kombi-Preis für die Führung mit Daniel Hollegha und das Gespräch: 20 €
Ticket für das Gespräch: 8 €
Regulärer Eintritt: 14 €
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