Tauchen Sie ein in die Themenwelten Wolfgang Holleghas. Mit unserer Filmreihe „Denk nicht, schau!“ zur gleichnamigen Sonderausstellung und ersten musealen Einzelausstellung des österreichischen Ausnahmekünstlers in Deutschland. Die intensiven und gleichzeitig luftig-leichten Farbsymphonien des abstrakten Malers können Sie im mre bewundern. In der Filmreihe begeben wir uns auf die Suche nach den Lebensrealitäten des Malers, der sich in der Wiener Nachkriegsgesellschaft als Künstler etablierte und um 1960 große Erfolge in New York feierte.
Eine Kooperation mit dem DFF Deutsches Filminstitut Filmmuseum Frankfurt und dem Kulturamt der Landeshauptstadt Wiesbaden.
90 Min., FSK: ab 0 Jahren
Start der Filmreihe mit einer Einführung durch Eva Authried, Kunsthistorikerin und Leitung Kunstvermittlung am mre.
Auftakt zur Filmreihe im Rahmenprogramm zu „Wolfgang Hollegha. Denk nicht, schau!“, der ersten musealen Einzelausstellung des österreichischen Ausnahmekünstlers in Deutschland!
DIE HALBZARTE entführt uns über die Wiener Familie Dassau in das Wien der 1950er – zwischen Aufbruch und Tradition, Stadtbildatmosphären und Wiener Alltag. Der Vater, Postbeamter, schreibt in seiner Freizeit Krimis, die Mutter komponiert Liebeslieder, Sohn Thomas jongliert, Tochter Brigitte malt und Tochter Nicole schreibt Gedichte. Um der Familie ein wenig Luxus zu ermöglichen, verfasst sie ein höchst unmoralisches Theaterstück.
Die Filmkopie wird von der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung zur Verfügung gestellt.
Bei Vorlage des Kinotickets an der Museumskasse und Ausleihe eines Mediaguides erhalten Sie den ermäßigten Eintritt im jeweiligen Monat der Filmprojektion – bei Vorlage des Museumstickets an der Kinokasse erhalten Sie den ermäßigten Eintritt auf die Kooperationsfilmvorstellung.
Regie: Rolf Thiele
Buch: Hans Jacoby, Fritz Rotter
Kamera: Klaus von Rautenfeld
Musik: Hans-Martin Majewski
Mit Romy Schneider, Carlos Thompson, Magda Schneider, Josef Meinrad u. a.
AT 1952, 105 Min., FSK: ab 6
In dieser satirischen Zukunftsvision ist Österreich noch immer von den Alliierten besetzt und muss seine Unabhängigkeit vor einem Gericht verteidigen. In der Kulisse des futuristischen Wiens spiegelt sich das Ringen der österreichischen Nachkriegsgesellschaft mit der eigenen Identität, die sich zwischen der zugehörigen Geschichte und dem ambivalenten Wunsch nach Souveränität und internationaler Anerkennung zerreibt.
Mit dem Wiener Science-Fiction-Film führen wir die Filmreihe begleitend zur Ausstellung „Wolfgang Hollegha. Denk nicht, schau!“ fort. Die erste musealen Einzelausstellung des österreichischen Ausnahmekünstlers in Deutschland kann man bis zum 25.10.2026 im Museum Reinhard Ernst sehen.
Bei Vorlage des Kinotickets an der Museumskasse und Ausleihe eines Mediaguides erhalten Sie den ermäßigten Eintritt im jeweiligen Monat der Filmprojektion – bei Vorlage des Museumstickets an der Kinokasse erhalten Sie den ermäßigten Eintritt auf die Filme der Reihe.
Regie: Wolfgang Liebeneiner
Buch: Ernst Marboe, Rudolf Brunngraber
Kamera: Sepp Ketterer, Karl Löb, Fritz Arno Wagner
Musik: Alois Melichar
Mit Hilde Krahl, Josef Meinrad, Waltraut Haas u. a.
US 1989, 124 Min., FSK: ab 12; pädagogische Empfehlung: ab 16
Mit dem Episodenfilm New York Stories tauchen wir in das pulsierende Manhattan ein. Martin Scorseses Episode „Life Lessons“ zeigt das New Yorker Leben eines abstrakten Malers, dessen exzessiver Schaffensprozess und emotionale Verstrickungen jene künstlerische Energie spiegeln, die auch Wolfgang Hollegha dort zwei Jahrzehnte zuvor im Umfeld der Künstler:innen des Abstrakten Expressionismus erlebt haben dürfte. Die Stadt erschien ihm dabei wie eine „Wildnis“, die er kurz darauf gegen den Wald am Rechberg eintauschte, um sich dort seinen Lebensmittelpunkt rund um die abstrakte Malerei einzurichten.
Filmreihe begleitend zur Ausstellung „Wolfgang Hollegha. Denk nicht, schau!“, der ersten musealen Einzelausstellung des österreichischen Ausnahmekünstlers in Deutschland. Zu sehen bis zum 25.10.2026 im Museum Reinhard Ernst.
Bei Vorlage des Kinotickets an der Museumskasse und Ausleihe eines Mediaguides erhalten Sie den ermäßigten Eintritt im jeweiligen Monat der Filmprojektion – bei Vorlage des Museumstickets an der Kinokasse erhalten Sie den ermäßigten Eintritt auf die Filme der Reihe.
Regie: Woody Allen, Francis Ford Coppola, Martin Scorsese
Buch: Richard Price, Francis Ford Coppola, Sofia Coppola, Woody Allen
Kamera: Nestor Almendros, Vittorio Storaro, Sven Nykvist
Musik: Popsongs, Carmine Coppola, Kid Creole & The Coconuts, div. Interpreten
Mit Nick Nolte, Rosanna Arquette, Patrick O’Neal, Jesse Borrego, Steve Buscemi u. a.
DE/AT 2023, 115 Minuten, FSK: ab 12
Der Film Ein ganzes Leben erzählt die Lebensgeschichte des Waisenjungen Andreas Egger, der Anfang des 20. Jahrhunderts in einem abgelegenen Alpental aufwächst und dort unter harter Arbeit, Gewalt und Entbehrungen leidet. Als Erwachsener findet er kurzzeitig Glück durch seine große Liebe Marie und beim Bau einer Bergbahn, doch persönliche Tragödien und der Zweite Weltkrieg reißen ihn immer wieder aus seinem Leben. Die Einfachheit des Lebens mit und in der Natur der Berge suchte auch Wolfgang Hollegha. Sein Lebensmittelpunkt auf dem Rechberg prägte seine Arbeit maßgeblich.
Filmreihe begleitend zur Ausstellung „Wolfgang Hollegha. Denk nicht, schau!“, der ersten musealen Einzelausstellung des österreichischen Ausnahmekünstlers in Deutschland. Zu sehen bis zum 25.10.2026 im Museum Reinhard Ernst.
Bei Vorlage des Kinotickets an der Museumskasse und Ausleihe eines Mediaguides erhalten Sie den ermäßigten Eintritt im jeweiligen Monat der Filmprojektion – bei Vorlage des Museumstickets an der Kinokasse erhalten Sie den ermäßigten Eintritt auf die Filme der Reihe.
Regie: Hans Steinbichler
Buch: Ulrich Limmer
Kamera: Armin Franzen
Musik: Matthias Weber
Mit Stefan Gorski, August Zirner und Julia Franz Richter u. a.
AT 1989, 104 Minuten, FSK: ab 16
Michael Hanekes Der siebte Kontinent erzählt von einer gewöhnlichen österreichischen Familie, die sich zunehmend von ihrem scheinbar geordneten Alltag entfremdet und daraufhin eine radikale Entscheidung trifft. Der Film endet mit der systematischen Auflösung des gesamten Besitzes, wodurch Haneke eine kritische Auseinandersetzung mit Konsumgesellschaft, Entfremdung und Sinnverlust schafft. Auch Wolfgang Holleghas Lebensweg basierte auf dem weitreichenden Entschluss, sich den Erwartungen der Gesellschaft zu entziehen, um ganz in der Malerei aufzugehen.
Filmreihe begleitend zur Ausstellung „Wolfgang Hollegha. Denk nicht, schau!“, der ersten musealen Einzelausstellung des österreichischen Ausnahmekünstlers in Deutschland. Zu sehen bis zum 25.10.2026 im Museum Reinhard Ernst.
Bei Vorlage des Kinotickets an der Museumskasse und Ausleihe eines Mediaguides erhalten Sie den ermäßigten Eintritt im jeweiligen Monat der Filmprojektion – bei Vorlage des Museumstickets an der Kinokasse erhalten Sie den ermäßigten Eintritt auf die Filme der Reihe.
Regie & Buch: Michael Haneke
Kamera: Toni Peschke
Musik: Alban Berg
Mit Birgit Doll, Dieter Berner, Leni Tanzer u. a.
AT/DE 2012, 108 Minuten, FSK: ab 12
Mit der Verfilmung von Marlen Haushofers literarischem Hauptwerk Die Wand erfahren wir was es bedeutet zu sein – in der Einsamkeit der Natur und ganz auf sich zurückgeworfen. Der Film erzählt von einer Frau, gespielt von Martina Gedeck, die plötzlich durch eine unsichtbare Wand von der Außenwelt abgeschnitten wird. Allein in den Bergen muss sie lernen, zu überleben und sich an ihr neues Leben anzupassen. Eine Umgebung, die sich auch der Maler Wolfgang Hollegha ganz bewusst gesucht und erschlossen hatte. Die im Film behandelten Themen der Isolation und Naturverbundenheit sind zugleich Grundlage wie Ausgangspunkt seiner abstrakten Malerei.
Filmreihe begleitend zur Ausstellung „Wolfgang Hollegha. Denk nicht, schau!“, der ersten musealen Einzelausstellung des österreichischen Ausnahmekünstlers in Deutschland. Zu sehen bis zum 25.10.2026 im Museum Reinhard Ernst.
Bei Vorlage des Kinotickets an der Museumskasse und Ausleihe eines Mediaguides erhalten Sie den ermäßigten Eintritt im jeweiligen Monat der Filmprojektion – bei Vorlage des Museumstickets an der Kinokasse erhalten Sie den ermäßigten Eintritt auf die Filme der Reihe.
Regie & Buch: Julian Pölsler
Kamera: J.R.P. Altman, Christian Berger u.a.
Mit Martina Gedeck, Karlheinz Hackl, Ulrike Beimpold u. a.
US 1972, 116 Minuten, FSK: keine Angabe
Closing der Filmreihe mit einer Einführung von mre Kuratorin Lea Schäfer.
Mit Painters Painting dokumentierte der Filmemacher Emile de Antonio 1972 rückwirkend die Entwicklung der amerikanischen Kunst nach dem Zweiten Weltkrieg. In Interviews mit Willem de Kooning, Barnett Newman, Helen Frankenthaler, Jasper Johns, Frank Stella und Andy Warhol erfahren wir von den Vorstellungen einer neuen Künstler:innengeneration. Der Name Wolfgang Hollegha fehlt in dieser Ansammlung. Hollegha reiste 1960 nach New York und feierte dort große Ausstellungserfolge. Er knüpfte Kontakte zum Netzwerk der Abstrakten Expressionist:innen, deren Suche nach neuen Wegen und Ausdrucksformen für die Malerei nach 1945 er teilte –nur um kurz darauf dem Ruf seiner eigenen Kunstauffassung zu folgen und New York und damit einer im beschienenen Karriere im Rampenlicht den Rücken zu kehren. Painters Painting bildet den Abschluss unserer Filmreihe.
Filmreihe begleitend zur Ausstellung „Wolfgang Hollegha. Denk nicht, schau!“, der ersten musealen Einzelausstellung des österreichischen Ausnahmekünstlers in Deutschland. Zu sehen bis zum 25.10.2026 im Museum Reinhard Ernst.
Bei Vorlage des Kinotickets an der Museumskasse und Ausleihe eines Mediaguides erhalten Sie den ermäßigten Eintritt im jeweiligen Monat der Filmprojektion – bei Vorlage des Museumstickets an der Kinokasse erhalten Sie den ermäßigten Eintritt auf die Filme der Reihe.
Regie: Emile de Antonio
Kamera: Ed Emshwiller
Ton: Mary Lampson
Mit Helen Frankenthaler, Willem de Kooning, Robert Motherwell u. a.
Tickets und alle Filme in der Caligari Filmbühne auf Aktuelles Programm | Caligari FilmBühne.
Win-Win! Bei Vorlage des Kinotickets an der Museumskasse und Ausleihe eines Mediaguides erhalten Sie den ermäßigten Eintritt im jeweiligen Monat der Filmprojektion – bei Vorlage des Museumstickets an der Kinokasse erhalten Sie den ermäßigten Eintritt auf die Kooperationsfilmvorstellung.
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